Athen und Dostojewski

‚Die Dämonen‘ hatte ich in Nea Michaniona angefangen, in der Neuübersetzung Svetlana Geiers heißt der Roman Dostojewskis ‚Böse Geister‘. Etwa 100 Seiten las ich darin. Dann stellte ich die Lektüre ein, weil er mir in der Ruhe Michanionas geschwätzig vorkam. Einem Freund schrieb ich: ‚Diese hypersensiblen, hochintelligenten, kindlichen Schwadroneure wollen einfach nicht zu meiner Stimmung […]

Licht

Es gibt viele Hymnen auf das griechische Licht. Nicht nur von Griechen. Irgendwo habe ich mal gelesen, das griechische Licht sei so strahlend, dass es die Dinge von innen zum Leuchten brächte. Ein anderer Autor schrieb, das Licht Italiens sei goldfarben, das Licht in Griechenland dagegen silbrig. Gold scheint mir gemeinhin begehrenswerter. Als ich im […]

Karfreitag in Thessaloniki

Wir fuhren nach Thessaloniki, um die Karfreitagsprozession zu sehen. Ein Sturm schien aufzuziehen. Aber der Sturm blieb aus. Eine Menschenmenge hatte sich vor der Agio Mitropoli Kirche versammelt, wo eine Abordnung bewaffneter Soldaten bereits die mit Blumen geschmückte Totenbahre Christi, den Epitaphios, erwartete. Als er vorbeigetragen wurde, senkten sie die Köpfe seitlich zur Erde hin. […]