Edipsos, Evia

Der Geruch von faulen Eiern, zuverlässiges Indiz dafür, dass Gesundheit sprudelt. Edipsos -im Norden Euböas- ist seit der Antike für seine warmen und heißen Schwefelquellen bekannt. Einige Berühmtheiten wie die Callas, Onassis oder Churchill haben hier schon die maladen oder auch nur müden Knochen ins Meer gehalten. Heute parken Busse mit kroatischen und serbischen Kennzeichen […]

Before the Rain – Beach Bar Riviera in Nea Michaniona

Nochmal der Strand in der Nähe unseres Hauses. Es gibt sogar eine Strandbar dort, mit dem zweifelhaften Namen  „Riviera“. Manchmal, wenn ich spätabends im Bett liege, weht der Wind Musikfetzen von dort über die Felder zu mir rüber. Jedesmal denke ich dann, dass ich mich anziehen sollte,  um dort hinzufahren. Um ein Bier dort zu […]

Heat Dome in Rijeka

Rijeka ist nur zwei Stunden entfernt von Zagreb. Kaum stieg ich aus dem klimatisierten Bus, klebte die Kleidung schon am Körper. Eingestiegen war ich deshalb, weil Rijeka der Ruf vorauseilt, eine Mischung aus verwitterter italienischer Schönheit und jugoslawischem Bau-Pragmatismus zu sein. Ausserdem aber, weil es einmal der Austragungsort einer seltenen Vermählung von Literatur und militärischer […]

Neighbourhood Zagreb

Als ich abends ankam in der Wohnung, war draussen Rockmusik zu hören. Manchmal machte die Band eine Pause und die Fans sangen selig den Refrain. Auf kroatisch. Es war noch ziemlich lange was los, draussen, vor dem Fenster. So viele, die das kleine Stadion in der Nähe mittlerweile verlassen hatten und draussen ihre Lieblingssongs weitersangen. […]

Daily Walk

Zwei Tage bin ich nun in Zagreb – und will noch einen Beitrag zu Athen machen. Aber welche aus den Unmengen an Fotografien aussuchen? Gerade wenn es der letzte Eintrag zur Stadt sein soll? Okay, einer wird noch folgen, aber der ist dann ganz eigener Art. Jedenfalls, heute morgen fiel mir ein, meinen täglichen Weg […]

Athen und Dostojewski

‚Die Dämonen‘ hatte ich in Nea Michaniona angefangen, in der Neuübersetzung Svetlana Geiers heißt der Roman Dostojewskis ‚Böse Geister‘. Etwa 100 Seiten las ich darin. Dann stellte ich die Lektüre ein, weil er mir in der Ruhe Michanionas geschwätzig vorkam. Einem Freund schrieb ich: ‚Diese hypersensiblen, hochintelligenten, kindlichen Schwadroneure wollen einfach nicht zu meiner Stimmung […]