Farewell to Zagreb

Bis morgen noch bin ich in Zagreb, gleich packe ich die Reisetasche, dann geht es nach Thessaloniki. Zurück zur Familie. War eine gute Zeit in Zagreb, ist sie noch. Die Stadt wirkt sehr entspannt auf mich, das färbt ab. Ein Freund, der mich besuchte, sagte, sie erinnere ihn an Graz, nur größer und etwas verwitterter. Ich kenne Graz nicht. Aber Zagreb ist eine Stadt nach menschlichem Maß. Nichts ist herausragend, nichts so hässlich oder schön, nichts wirkt so herausgeputzt, dass es schmerzt. Die Strassen nicht und auch die Häuser nicht. Die Menschen sind gut gekleidet, aber auch nicht so, dass es eitel wirkt oder übertrieben elegant. Und es gibt Platz hier. Parks. Den Botanischen Garten. Die Museen. Raum zwischen den Häusern und Raum zwischen den Menschen. Viele Cafés, in denen nicht selten Songs der 90er Jahre laufen. Aber das macht nichts. Nicht hier. Zagreb ist eine Stadt, in der die Uhren ein wenig nachgehen, aber keiner käme auf die Idee, der Zeit nachzulaufen. Sähe auch dämlich aus.

Pigeon English under pictures.

Tomorrow I will travel back to Greece. It was a good time here in Zagreb, still is. The city seems to be relaxed, at ease. A friend who visited me said, the city reminded him of Graz, just bigger and a little weathered. I don’t know Graz but to me, Zagreb is a town of human dimensions. Nothing is so splendid or ugly that it hurts. Not the buildings, not the people. And there is space. Parks.The Botanic Garden. Museums. Space in between the buildings and space in between the people. A lot of coffee shops. And often enough they’re playing music from the 90s. But that doesn’t matter, not here. No one hurries, no one wants to catch up the lost time. That would look stupid, wouldn’t it?