Light and Shadow – Vienna

Schon im Flugzeug von Thessaloniki nach Wien ahnte ich, dass es knapp werden könnte. Kurz vor der Landung dann die Durchsage der Stewardess, dass Passagiere mit Anschlussflügen nach Berlin, München und Tokio sich beim Service Charter der Austrian Airlines melden sollten, Terminal G 4. Dahin also die Hoffnung, gleich im Anschluss planmässig weiterfliegen zu können. […]

Belgrade in the Dark

Der Bus vom Flughafen fährt ins Zentrum, vorbei an zerbombten Gebäuden des Verteidigungsministeriums. Später Nachmittag. Der erste Eindruck: die Stadt wirkt östlicher, rauer als Zagreb. Und deutlich belebter, großstädtischer. Auch abends noch. 28 Grad, warmer Wind. Ich finde ein kleines Restaurant, setze mich draußen hin, beobachte einen Papa, der die ganze Zeit aufs Handy schaut, […]

Farewell to Zagreb

Bis morgen noch bin ich in Zagreb, gleich packe ich die Reisetasche, dann geht es nach Thessaloniki. Zurück zur Familie. War eine gute Zeit in Zagreb, ist sie noch. Die Stadt wirkt sehr entspannt auf mich, das färbt ab. Ein Freund, der mich besuchte, sagte, sie erinnere ihn an Graz, nur größer und etwas verwitterter. […]

Neighbourhood Zagreb

Als ich abends ankam in der Wohnung, war draussen Rockmusik zu hören. Manchmal machte die Band eine Pause und die Fans sangen selig den Refrain. Auf kroatisch. Es war noch ziemlich lange was los, draussen, vor dem Fenster. So viele, die das kleine Stadion in der Nähe mittlerweile verlassen hatten und draussen ihre Lieblingssongs weitersangen. […]

Daily Walk

Zwei Tage bin ich nun in Zagreb – und will noch einen Beitrag zu Athen machen. Aber welche aus den Unmengen an Fotografien aussuchen? Gerade wenn es der letzte Eintrag zur Stadt sein soll? Okay, einer wird noch folgen, aber der ist dann ganz eigener Art. Jedenfalls, heute morgen fiel mir ein, meinen täglichen Weg […]

Modern Gods

Thissio Metro Station. Der goldene Lorbeerkranz auf seinem Kopf fällt mir sofort auf. Ich gehe zu ihm hin. Ob ich ihn fotografieren darf? Keine Überraschung in seinem Gesicht, keine Warum-Frage, bloß der Hauch eines Schulterzuckens. Also fotografiere ich ihn, zu hastig natürlich, zu schnell, man will ja nicht aufdringlich sein (und ist es doch schon gewesen). […]